Unsere Spezialisierungen im Überblick
Manuelle Therapie bei Erwachsenen/ Kindern/ Säuglingen
Die Manuelle Therapie ist eine spezifische Weiterbildung in der Physiotherapie, die das Tastempfinden des Therapeuten verbessert , das Erkennen von anatomischen und physiologischen Einschränkungen erweitert und damit die Behandlung pathologischer Strukturen ermöglicht. Dafür benutzt der Therapeut seine Hände, Augen und Ohren.
Sie erhalten eine Verordnung von Ihrem Hausarzt oder Facharzt.
KG - ZNS nach Bobath
Die Bobath-Therapie kann als umfassender Behandlungsansatz bei allen neurologischen Erkrankungen wirksam werden.
Nach Schlaganfällen, bei Multipler Sklerose, Schädel-Hirn-Traumata, Parkinson u.v.a. neurologischen Erkrankungen leiden Patienten häufig dauerhaft unter motorische Einschränkungen, wie Lähmungen, Gleichgewichtsstörungen, veränderter Körperwahrnehmung, Verlust der Haltungskontrolle oder Steifigkeit.
Dort kann die Bobath-Therapie helfen und die Rückführung in ein eigenständiges Leben bzw. den Erhalt der Selbständigkeit unterstützen.
Eine Verordnung erhalten Sie von Ihrem Neurologen oder Hausarzt.
Skoliosebehandlung nach K. Schroth
Was ist eine Skoliose?
Es ist eine dreidimensionale Wirbelsäulenverkrümmung, die häufig im Wachstum ohne erkennbare Ursache entsteht und in der Jugend häufig beschwerdefrei ist.
Warum ist die Therapie wichtig?
Es bilden sich bei Verschlechterung häufig deutliche Asymmetrien, wie Rippenbuckel o. unterschiedliche Schulterhöhe. Durch die teilweise starken muskulären Belastungen, aufgrund der Schiefstellung, bilden sich Verspannungen und Schmerzen. Im späteren Verlauf kommen Organbelastungen dazu. Gerade im Jugendalter ( Wachstumsphase ) ist es sinnvoll die Übungen regelmäßig zu praktizieren. Damit besteht die Chance, die Skoliose in ihrem Fortschreiten aufzuhalten u./o. sogar zu verbessern.
Durch aktives „ Gerade- Ziehen“ mit Hilfe statischer Übungen und spezieller Atemtechniken werden Skoliosen und andere Wirbelsäulen- veränderungen auf sanfte Weise behandelt.Auch im Erwachsenenalter kann die regelmäßig durchgeführte Therapie helfen Verspannungen/ Schmerzen zu lösen und Belastungen der inneren Organe zu reduzieren.
Sie erhalten während der Therapie stets Anleitung und Korrektur zur Ausführung der Übungen. Da es für den Erfolg der Therapie von großer Bedeutung ist, dass auch zuhause geübt wird, geben wir schriftliche Erläuterungen mit, die als Erinnerung dienen.
Osteopathie
Spannungen ertasten und behandeln
Der Therapeut ertastet mit seinen Händen Spannungen und Blockaden und kann so die Ursachen unterschiedlichster Beschwerden aufspüren und mit sanftem Druck lösen.
Detaillierte Kenntnisse der Anatomie, Physiologie, Pathologie, Biomechanik und Embryologie sind dabei genauso wichtig wie sensibles Tastgespür.
Da es immer Zusammenhänge zwischen Körper und Geist gibt und daher Schmerzen nicht immer ursächlich in der Region zu finden sind, in der sie der Patient spürt, stehen am Anfang einer jeden Behandlungsserie ein ausführliches Vorgespräch und eine intensive Diagnostik.
Das Ziel des Therapeuten ist es stets die Selbstheilungskräfte des Körpers in Gang zu setzen. Dazu nutzt er Techniken im physikalischen Bereich ( Muskeln, Gelenke u.a.), im Organsystem und CranioSakralen Bereich ( Verbindungen zwischen Schädel und Kreuzbein).
Die Kosten für die Osteopathie werden von vielen Krankenkassen bezuschußt. Grundsätzlich benötigen Sie dafür eine Privatverordnung von Ihrem Hausarzt oder Facharzt. Wieviel genau Ihnen Ihre Krankenkasse erstattet, erfragen Sie bitte direkt bei Ihrer Krankenkasse.
Kiefergelenkstherapie / CMD
Craniomandibuläre Dysfunktion
Schmerzen und Bewegungseinschränkungen im Bereich Kiefer und Schädel sind sehr häufig und sorgen auch für andere Symptome. Z.B.: Kopfschmerzen, Ohrengeräusche, Sehstörungen, Einschränkungen bei der Kieferöffnung oder Knackgeräusche im Kiefer.
Meist sind unterschiedliche Spannungen zwischen dem rechten und linken Kiefergelenk bereits durch asymetrische Knochenstellungen von außen sichtbar. Die Ursachen dafür sind sehr manigfaltig, z.B. Überbelastungen durch einseitiges Kauen, Zähneknirschen, zahnärztliche oder kiefernorthopädische Behandlungen, aber auch nach Unfällen oder Operationen. Manchmal sind die Ursachen jedoch auch viel entfernter als man glauben mag. Eine permanente Schiefstellung , die bereits bei den Füßen beginnen kann, findet sich ursächlich für Dysbalancen in den oberen Kopfgelenken oder Kiefergelenken wieder und sorgt dort für Beschwerden.
Eine Verordnung für Physiotherapie erhalten Sie von Ihrem Zahnarzt oder Kiefernorthopäden.
























